August 24th, 2009

1. Über den Autor:

Torill Eide wurde geboren in Oslo,1950.Sie erhielt eine Ausbildung in Beschaeftigungstherapie und war auch einige Zeit in diesem Beruf taetig. Heute arbeitet sie jedoch in einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut. Sie hat 2 Toechter und lebt mit ihrer Familie in Oslo.Alle ihrer Buecher sind mit Preisen ausgezeichnet worden. Dieses Buch ist auf der Ehrenliste des Oes. Kinder-und Jugendbuchpreis und ist mit dem norwegischen Brage-Preis fuer Literatur ausgezeichnet worden. Es ist 1998 im Dezember erschienen und hat 238 Seiten.

2. Besonderes am Buch

Sehr einzigartig und besonders an diesem Buch ist die Erzaehlstruktur. Das Buch ist in 2 Perspektiven geschrieben. In Druckbuchstaben die Erzaehlerin, die in der Zeit des Geschehens erzaehlt,und dann in Schraegschrift die Gedanken der Tochter von Ingri (der Hauptperson) es sind darum 2 Perspektiven,weil es zwar zusammen geschrieben ist, aber erst nacheinander passiert.Erinnerungen und Gedanken die in der Zukunft aufkommen werden in das Geschehen eingebaut. Eigentlich hindert es nicht am Lesen des Buches, es ist am Anfang bloss schwer zu verstehen. Man muss das Buch zu Ende gelesen haben ,um schlau daraus werden zu koennen. Noch auffallend ist, dass der Titel des Buches so heisst, wie das Erste und Letzte Kapitel : 1-Oestlich der Sonne – 2-Westlich des Monds.

3. Interpretation

Dieses Buch ist eine sehr einsame Geschichte,die in unserer Zeit inmitten der norwegischen Waelder spielt. Die Hauptperson ist Ingri – ueber sie dreht sich das ganze Buch. Denn ihre Tochter, die sich in das einsame Haus im Wald zurueckgezogen hat,beginnt nach ihrer Mutter zu forschen. Nach der Mutter, die nichtmal so alt wurde, wie ihre eigene Tochter es ist. Zum forschen hat sie 2 Tagebuecher und Gehoertes damit macht sie sich ein Bild. Die 2 Tagebuecher hat Ingri geschrieben in der Zeit, wo sie 16 Jahre alt wurde. Sie ist im Uebergang von einem kleinen Maedchen, zu einer richtigen Frau.

Am Anfang noch beobachtet sie mit ihrem Vater eine kleine Biberburg am Breitesee, die immer wieder vorkommt in diesem Buch. An dieser Biberburg passieren die ausschlaggebenden Dinge fuer die Trennung von ihren Eltern. Denn das zweite Mal,wo sie dorthin geht,ist es nicht mehr ihr Vater, sondern ihre Liebe, mit der sie sich dort trifft. Es kommt dazu, dass Ingri zu ihrem Onkel in die Stad ziehen muss, um dort lernen zu koennen. Nur noch selten besucht sie ihre Eltern, und wenn sie mal nach Hause kommt, dann verbringt sie mehr Zeit mit ihren Freunden,als mit ihren Eltern.

So lernt sie auch Petter kennen, der ihr erster Freund wird. Mit ihm erlebt sie alles als erstes, die Kuesse,das betrunken sein und sogar, dass sie mit ihm schlaeft. Aber sie bleibt ihm nicht treu,und als sie das naechste Mal Ferien hat,trifft sie sich mit ein paar Leuten aus der neuen Klasse und hat dort wieder Geschlechtsverkehr mit einem Jungen. Sie besucht ihre Eltern schn fast garnicht. Auch mit Petter ist es bald aus, denn er bekommt raus, dass sie ihn betrogen hat. Er kriegt dann ein Kind mit Ingris bester Freundin Bente.

Ingri wird immer verschlossener und einsamer. Das naechste mal hat sie nicht mehr Freunde zu treffen,und geht deshalb doch zu den Eltern.Aber sie kann es nicht lassen,und trifft sich dort geheim mit dem Nachbarssohn.Diese Begegnung hat ihr der Vater verboten,da sein Vater in der Hitlerzeit Ingris Vater verraten hatte. Deswegen war er auch so geheimnissvoll aufregend.Er wird ihr naechster Freund.Auch mit ihm hat sie Geschlechtsverkehr.

Doch danach muss er,-mit Namen Ulrich-weg und kann sich nicht mehr von ihr verabschieden. Ingri ist traurig, am Boden zerstoert. Auch mit den Eltern,besonders mit dem Vater hat sie Streit. In der Schule ist es auch schon lange vorbei. Wegen des andauernden Schwaenzens wird sie verwiesen.Aber das weiss ausser ihr niemand. Sie faehrt in den nachsten Ferien erst in die Naehe des Hauses,wo Ulrich arbeitet,geht aber nicht zu ihm,verabschiedet sich, indem sie ihn von weitem beobachtet. Dann faehrt sie nach Hause. Nach einem halben Jahr ungefaehr wird ihre Tochter geboren. Wer der Vater war, wusste sie selber nicht. Darueber wurde in der Familie nicht gesprochen. Nur die einzige Ohrfeige,die sie in ihrem Leben bekam, bekam sie, weil sie ihrem Vater antwortete, sie wisse nicht wer es war.

Die Dritte und auch die letzte Begegnung mit dem Biberdamm, war im Winter. Sie ist beim Schi fahren durch das Eis gebrochen und ertrunken. Die Tochter hatte zwar die Grosseltern,aber sie wusste nichts ueber sich selbst da sie weder etwas ueber ihre Mutter noch etwas ueber ihren Vater wusste. Die Worte am Ende des Buches lassen zu bezweifeln, dass es ein Unfall war.

4. Meine Meinung

Torill Eide ist es sehr gut gelungen das Leben,die Gefuehle und Gedanken eines Menschen in ein Buch aufzufassen. Es gibt sehr oft nachzudenken,da man sich richtig in die Rolle reinversetzen kann. Das Buch hat viele Ueberraschungen, denn jedesmal wenn man sich sicher ist in einem Geschehen gibt es eine Wende. Das Buch ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen, da es ein ernstes Thema ist das angesrochen wird. Es ist ausserdem sehr interessant zu lesen und eine sehr gute Idee,es so zu schreiben, dass man aus zwei Geschichten Eins macht.

Anita, Klasse 9a, verfasst 2000

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