Januar 25th, 2010

Das Buch “Alles Lüge” wurde von Anatol Feid geschrieben und spielt etwa in unserer Zeit in Deutschland. Es wird von einem 12-jährigem Mädchen namens Martina erzählt, die eine 17-jährige, drogensüchtige Schwester hat. Sie will es zuerst nicht glauben, obwohl alles darauf hinweißt. Auch Martinas Eltern wollen es nicht glauben und belügen sie jedes Mal. Am Ende stellt es sich heraus, dass Martina selbst ihrer Schwester die Drogen in Briefen gegeben hat, obwohl sie selber nichts davon wusste. Als es der Schwester extrem schlecht geht wird, sie in ein Psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Von da an hat Martina nichts von ihr gehört.

Die zwei Hauptpersonen sind Martina und ihre Schwester Inge. Martina ist naiv, was man deutlich erkennen kann, denn sie will`s bis zum Ende nicht glauben das Inge drogensüchtig ist, und sie liebt ihre Schwester sehr. Inge, wie viele drogensüchtige Jugendliche, nutzt die Naivität ihrer Schwester aus, was sie nicht gerade von der besten Seite charakterisiert. Im ganzen Buch hat sie Martina nicht die Wahrheit gesagt. Mehr: Sie hat sie ausgenutzt um durch Martina von ihrem Freund Drogen zu bekommen.
Etwas zum Autor: Anatol Feid arbeitet als ein Berater in einem Drogenberatungsbüro und als freier Schriftsteller. Er wurde meist durch seine Bücher über drogenabhängige Jugendliche bekannt. Er erhielt den Preis der Jugendliteratur.

Das Buch ist sehr gut und verständlich geschrieben und umfasst nur 118 Seiten. Die Handlungsstruktur ist einfach: es gibt nur zwei Sprünge in die Vergangenheit. Es hat ein offenes Ende, der Autor schreibt nicht was nun mit Inge passierte, man kann`s aber denken, denn es ist ziemlich klar. Es werden auch sehr gut die Gefühle beschrieben.
Mit Hilfe dieses Buches kann man noch mal sehen, wie schlimm es ist, drogensüchtig zu sein. Auch kleinere Kinder könnten dadurch Erfahrungen machen. Und noch eine wichtige Information enthält dieses Buch, die nicht allen bekannt ist: Durch die Abhängigkeit von Schlaftabletten, kann man zu Drogen kommen!

Maria, Klasse 8a, verfasst 1999

Verwandte Artikel

Tags: ,